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Groggy in the Netherlands - bin ich zu alt für sowas?

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Was für eine Picking Party im schönen Dorfgemeinschaftshaus in Valthermond – auf meiner Spieluhr stehen fast 7 Stunden Nonstop-Jamming – ich hänge hier völlig groggy im JamMobil auf dem Camping Platz in Exloo. Auf der dritten Picking Party meines Lebens war das Pottluck-Dinner auf Platz zwei, die Musik definitiv auf Platz eins. Von allen aktiven MusikerInnen hatte ich das Gefühl, dass sie sich schon mal in ihrem Leben mit Bluegrass beschäftigt hatten – sehr angenehm. Ein bisschen habe ich die OldTimer vermisst *lol* - wenn gar keine da sind, ist das auch komisch :) Vielleicht hatten sie sich ja vor mir versteckt. Die erste kleine Panik kam bei mir auf, als nach der ersten Zweieinhalb-Stunden-Jam die Konzerte im Saal angefangen hatten und sich die Runde aufgelöst hat – für Konzerte war ich hier aber nicht angereist. So wanderte ich traurig über das Gelände, als ich von einer kleinen, aber feinen Jam-Runde aufgefordert wurde, die Mandoline auszupacken. Das war eine der coolsten Jam-Run...

Invasion der Bluegrasser

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Wie die Heuschrecken (der guten Art) fielen am Freitag die MusikerInnen in den „Alten Bahnhof Anderten“ ein. Man konnte viele bekannte Gesichter aus dem Großraum Hannover, Braunschweig, Peine, Göttingen und sogar Berlin sehen. Zeitweise waren 16 von ihnen am Start, um guten Bluegrass dem aufmerksam begeisterten Publikum zu präsentieren. Da viele Musiker der Braunschweiger Bluegrass Band „Blue Fate“ dabei waren, gab es auch jede Menge Bluegrass Tunes – und Fiddle-Tommy stieg da voll drauf ein. Da Bass-Robin stoisch souverän den Rhythmus vorgegeben hat, waren sogar Stücke, wo nur 3-4 Leute mitspielen konnten, sehr hörenswert. Der Kontrabass hat an diesem Abend exzellente Arbeit geleistet – und manchmal war es wohl echte Arbeit ;) Leider habe ich die „Ecke des Grauens“ erwischt – eingeklemmt zwischen vier Banjos und drei Fiddles gab es nur eine Option – den Gehörschutz in das Ohr einzustecken - den habe ich immer dabei (nur links, rechts höre ich eh nichts mehr – dank vieler Heavy Metal u...

Lost in Berlin at Midnight

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Es war mal wieder Zeit für die Mittwoch-Jam in Potsdam. Ungefähr zehn MusikerInnen beglückten das Unicat in trauter Runde mit Bluegrass Songs und Tunes – wobei manche Tunes schon verdächtig in Richtung OldTime tendiert haben :) Die Jam hat meistens einen guten Vibe – so auch im März. Am Bass war der wunderbare Bass-Tom – leider war ich in der Runde etwas zu weit weg, um sein Spiel voll genießen zu können. Die Jam in Potsdam ist nichts für reine Anfänger, das Tempo ist Slow bis Medium. Wer Spaß an gutem Bluegrass hat, ist hier richtig. Leider konnte ich den Rest der Jam nicht so genießen – mein letzter ICE in den Westen wollte nicht mehr in Wolfsburg halten (man sollte während der Jam nicht in den BahnNavigator schauen). Also erst zum Zoologischen Garten (wo ich zusteigen wollte) – kein Bahnmensch mehr da! Zum Glück halfen mir zwei nette PolizeibeamtInnen, die telefonisch bei KollegInnen erfragten, ob die Info am Hauptbahnhof noch besetzt sei – jetzt weiß ich: ist sie, 24/7. Dann gab es...

Der 6-Stunden-Jam-Marathon

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Oldenburg hat zur Pickin‘ Party geladen – und Niedersachsen und Nachbarn sind gekommen – Hannover, Helmstedt, Buxtehude, Walsrode, Bremen und die nördlichen Niederlande. Über 20 MusikerInnen beschallten das Kulturhaus „Offener Treff“ mit Bluegrass und OldTime Musik. Und auch das Potluck Dinner ließ keine Wünsche offen. Da drei Jam-Räume zur Verfügung standen, wurde einer kurzerhand zum OldTime Raum erklärt – meiner Meinung nach eine weise Entscheidung :o) Bei zu großen Jam-Runden war das Spielen etwas anstrengend, da sich die Mandolinen nicht auf einen Rhythmus einigen konnten — das und die Beschaffenheit des Saals führten zu etwas durcheinander. Ich halte es da mit Jesper Rübner-Petersen, der in seinen Videos den Mandolinen Chop mit kleinen Pausenwerten quantifiziert hat – eben kurz nach der zwei. Wem das zu theoretisch ist – ja, das kann man auch fühlen :)   Wer wollte konnte knapp 6 Stunden Dauer-Jammen oder wahlweise sich in Fachgespräche vertiefen … oder einfach alles geni...

Die Gänseliesel und der Bluegrass

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Im ältesten Wirtshaus Göttingens, wo schon Otto von Bismarck, Heinz Erhardt, O.W. Fischer und Walter Giller zu Gast gewesen sein sollen, klangen nun Bluegrass Songs und Tunes durch die alte Fachwerkstube. Unterstützt wurde die Jam vom "Kreuzberg on KulTour e.V.", da der Umzug in den öffentlichen Raum nun GEMA-pflichtig ist.  9 MusikerInnen waren zur angekündigten „Fast“-Jam erschienen und hatten viel Spaß und Spielfreude. Bass-Frauke, der kommende Star der Göttinger Kontrabass-Bluegrass-Szene, gab ihr Bestes – denn schön ist, wenn der Bass einsetzt. Banjo-Ingo konnte sich hier mal wieder voll auf das Banjo konzentrieren -     eine wahre Freude. Doch der König der Herzen und des Publikums war Howard an der Dobro. Es waren 4 Mandolinen am Start – doch ich sage immer: besser 4 Mandolinen als 4 Banjos :) Es brauchte ein bisschen Zeit, um sich der Akustik in dem Raum anzupassen – last but not least konnten alle zufrieden sein. Einige ZuhöhrerInnen setzen sich bewusst zur Musik...

Lion's Hootenanny Jam

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Samstag war das Lion’s Jam Hootenanny (Treffen von Folk-SängerInnen zu Unterhaltungszwecken)  im Kult in Braunschweig mit anschließender kleinen Jam. Natürlich waren größtenteils OldTime und Bluegrass Darbietungen zu hören, aber auch andere Folk-Genres kamen mal zu Gehör. Wer es verpasst hat, sollte sich den Termin im nächsten Jahr dick anmarkern. Nach den eigentlichen Konzerten waren noch etwas über zehn MusikerInnen in Laune, etwas zu jammen. Auch vom Publikum blieben eine Handvoll ZuhörerInnen, von denen einige die sogar die Gunst der Stunde genutzt haben, um zur Musik eine flotte Sohle aufs Parkett zu legen.  Die Mischung  aus Bluegrass Songs, Bluegrass Tunes und etwas OldTime hat den schönen Abend ausklingen lassen, denn – Braunschweig und der Lion’s Jam ist immer eine Reise wert.   Grassige Grüße Wolfram 

Das Gute liegt oft so nahe - in der Region 38

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Eine entspannte Bluegrass & OldTime Jam am Samstagnachmittag – was gibt es Schöneres? Ich war mal wieder in Braunschweig bei der Lion’s Jam zu Gast – quasi in erweiterter Laufweite von zuhause. Und … das schöne liegt oft so nah. Diesmal musste die Jam ins Kult umziehen, dem kleinsten Theater Braunschweigs. Da ist übrigens auch am kommenden Samstagabend das „Lion's Jam Hootenanny 2025“ mit anschließender Jam – ich werde auf jeden Fall da sein. Warum ist in der Region 38 so viel los: Jams, Konzerte, Workshops? Sonja und Tobi Teubler sind die Motivatoren der Region, auch wenn sie als bekennende multiinstrumentale OldTime-Liebhaber eher auf der „dunklen Seite der Musik“ stehen :o) In der Jam wird beides gespielt, ungefähr 70% Bluegrass und 30% Fiddle- und OldTime-Tunes, was angesichts der Uhrzeit völlig ok ist. In der Lion‘s Jam sind alle Level willkommen, insbesondere auch MusikerInnen aus anderen Musikrichtungen, die in die Welt von Bluegrass und OldTime eintauchen wollen. Hier l...