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Ein lauer Sommerabend in Kassel

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Der „einLaden“ in Kassel, der nicht „Einladen“ sondern „einLaden“ heisst, war wieder der Ort der Kassel-Bluegrass-Jam in Nordhessen am Donnerstag Abend. Da es draußen noch recht warm war, konnte der kleine Bollerofen kalt in der Ecke stehen. An diesem Donnerstag war parallel eine (creepy) Gemüse-Foto-Ausstellung zu Gast und die Fotos an den Wänden haben schonmal den Hall etwas reduziert. Ansonsten wurden in erprobter Manier Decken und Jacken aufgehängt, um den Raum besser bespielbar zu machen. Insgesamt sieben MusikerInnen haben sich eingefunden und zum ersten mal war Mandolinen-Steffi dabei. Es glänzten allerdings Banjos und Fiddles durch Abwesenheit. Das wurde durch eine ziemlich coole Dobro kompensiert. Kassel ist meistens sehr songlastig, was mir entgegenkommt – wobei sich der ein oder andere „Fiddle“ Tune (ohne Fiddle) einschleicht. Die Jam ist mittlerweile so gut aufeinander eingespielt, dass man sich auch an komplexere Stücke wagen kann. Dennoch finden auch AnfängerInnen Platz i...

Kassel im Sommer - eine klare Reiseempfehlung

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  Die Jam im „Einladen“ in Kassel hat zur Musik gebeten … und trotz der Ferien sind sieben MusikerInnen dem Ruf gefolgt. Die Anreise mit den Öffentlichen ist ziemlich komfortabel, Parkplätze sind Vorort allerdings rar gesät. Gitarren-Jonas war so lieb, eine angemessene Menge von Getränken herbeizuschaffen und so konnte entspannt gejammt werden. Der Raum ist durch die kahlen Wände schwer zu bespielen – an den Wänden aufgehängte Jacken und eine Trittleiter mit einer Wolldecke haben die Akustik jedoch etwas verbessert. Trotz der Anti-Hall-Maßnahmen half letztendlich nur … Disziplin, Disziplin und Disziplin. Nach einer klaren Ansage von Gitarren-Jonas war das auch allen im Bewusstsein. Neben den in Kassel gepflegten Standards (seitdem ich mal angemerkt hatte, dass Kassel eine E-Dur-Enklave sei, hat sich irgendwie die Anzahl mit Songs dieser Tonart reduziert 🤷‍♂️ - eigentlich schade)  wurden auch viele neues Songs ausprobiert – das hat eine Menge Spaß und Spielfreude gemacht. Die ...

Der Norden Hessens - Immer eine gute Wahl

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Nach der Arbeit über die A7 Richtung Süden – und es keine Sekunde bereut. Da ich diesmal auf dem städtischen Campingplatz im Süden von Kassel stand, war auf den letzten Kilometern noch etwas Stau – aber alles nicht dramatisch. Bis auf den BWM-Fahrer mit einem VW-T-Shirt, der sich auf dem Standstreifen mit einem Mitarbeiter der Autobahn-AG prügeln wollte – anscheinend, weil dieser ihn darauf aufmerksam gemacht hatte, dass bei Stau (durch Unfall) der Standstreifen Tabu ist – auch für BWMs. Adventures on the road :)             Die „neue“ Jam in Kassel fand wie zuletzt üblich wieder im „Einladen“ statt. Es war etwas Mai-kühl, doch der kleine Ofen tat wie immer sein Bestes. Da „nur“ sieben MusikerInnen in der Ferienzeit den Weg zur Jam gefunden hatten, war es nicht ganz so warm (zu wenig Bio-Heizungen) und der Hall, eine Herausforderung der Location, war übermächtiger als sonst. Nichts, was die Freude trüben würde. Als Ausgleich konnten viele experimentelle u...

Eine Jam der Herzen

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Schön war sie, die zweite Jam im „Einladen“ in Kassel. Da ja die Temperatur im Lande etwas angestiegen ist, hat es diesmal auch der kleine Ofen geschafft, den Raum angenehm warm zu machen. Was der Ofen nicht geschafft hat, hat die Musik geschafft. Mittlerweile hat sich dort eine sehr gute Stamm-Jam-Gruppe gefunden, die hervorragenden Bluegrass  zelebriert . Das heißt nicht, dass alle Spieler unbedingt hochklassig sein müssen – aber das Zusammenspielen klappt wunderbar. Natürlich sind die Wahnsinns- Flat -Picking-Gitarren immer wieder ein Genuss. Zu den acht MusikerInnen gehörte auch Fiddle-Cynthia aus Göttingen, die auf jeden Fall noch mal Lust gemacht hat auf die neue Location und das neue Konzept dort in 14 Tagen. Zusammenfassend ist zu sagen: Kein ¾ Takt heute, kein Oldtime,  wie immer eine E-Dur-Hochburg und eine Menge cooler, teilweise neuer, aber oft wahnsinnig schneller, Songs. Eine Jam die einfach viel Spaß macht. Als ich doch etwas unwirsch auf die Uhr schaute, w...

Über die Kasseler Berge zur Musik

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Kassel …   endlich wieder eine Jam in Kassel. Meine Kassel-Jam-Historie begann im Sandershaus, ist dann in das Museum in Gensungen umgezogen und nun ist sie zurück in Kassel. Achtung: Es gibt keine mir bekannte Jam in der Republik, die soviel Songs in E-Dur spielt - ich bin gespannt, was auf mich zukommt. Wie ist die neue Location? Schafft es das Jam-Mobil über die Kasseler Berge? Werde ich meine E-Dur- Skills verbessern können (immerhin 4 # - ja, das ist das falsche # Zeichen, aber ich finde hier kein anderes auf der Tastatur) :) In der neuen Location hat die Session den Status einer privaten Zusammenkunft – also ohne Publikum. Der Raum war früher ein Weltladen und wird jetzt von einer privaten Initiative genutzt. Die stellt den Raum Kulturschaffenden unentgeltlich zur Verfügung. Der Raum hat eine tolle, aber dennoch gewöhnungsbedürftige Akustik. Es dauerte ungefähr 1 bis 2 Stunden, bis die 9 MusikerInnen sich an den Raum gewöhnt hatten und der Sound optimal war. Kennt jemand das ...