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Back to the „Irish Rover“

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Anscheinend habe ich den Glauben in die „Bahn“ noch nicht verloren oder bin einfach zu blöd, Nachrichten zu hören: Erst als ich auf den Weg nach Hamburg auf dem Bahnhof in Uelzen stand, wurde ich gewahr, dass mal wieder ein Stellwerk gebrannt hat und der Bahnverkehr im Norden mehr als nur gestört war. Trotzdem stieg ich in den verspäteten, überfüllten Metronom nach Hamburg ein … und natürlich der Wagon, in dem ich einen Platz gefunden hatte, wurde wegen einer Türstörung geräumt. Zum Glück lief ab dem Hamburger Hauptbahnhof der Abend viel besser: Mein Lieblings-Köfte-Lieferant am Großneumarkt hatte im Sommer sein Angebot nicht umgestellt, sodass ich satt und zufrieden in den Keller des Irish Rovers kam. Die erste Jam des Winterhalbjahres, also wieder im Irish Rover, war ziemlich spärlich besucht. Wir starteten mit drei MusikerInnen, deren Anzahl sich allmählich auf acht erhöhte. Ein Bass war diesmal nicht am Start, was der Musikalität jedoch keinen Abbruch getan hat. Auf dem kleinen erh...

Goodbye Hamburg, see you after the summer

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Es ist Mittwoch. Nach den heißen Tagen letzter Woche fühlt es sich wie Herbst an, und ich bin auf dem Weg nach Hamburg. Im Mai finden die letzten beiden Jam-Session im Irish Rover statt – dann geht der Keller in die Sommerpause. Da ich in 14 Tagen verhindert bin, will ich heute Abschied nehmen in der Hoffnung, dass die Jam im Rover im Herbst wieder Fahrt aufnimmt. Vielleicht habe ich ja während des Sommers Gelegenheit, bei einigen Jams in Hamburger Parks nette Leute zum Spielen zu treffen :) Dabei sind immer das Wetter und die längere Anreise eine Herausforderung. Der Keller war heute mit acht Musikern etwas dürftig gefüllt. Bass-Walter war wieder am Start und gab sein Bestes. Erwähnte ich neulich, dass Mandolinen schlimmer als Banjos sein können? … das nehme ich umgehend zurück :) Eine Banjo-Quote von 37,5% kann schon echt Krach machen. Der Rhythmus waberte immer zwischen Chaos und Genialität … wobei im letzten Drittel letzteres überwog. Eine solide Jam zwischen Slow und Medium Tempo...

Oops! … I Did It Again

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Ein musikloser Mittwochabend und den Donnerstagvormittag frei – ich mache mich mal wieder auf den Weg nach Hamburg. Das Jam-Mobil bleibt in Uelzen stehen und den Rest der Reise vertraue ich auf die Regionalbahn. Da am 21. Mai die letzte Jam im Irish Rover vor der Sommerpause ist, war es mal wieder Zeit, den Keller zu betreten. Ich freue mich schon auf Banjo-Claus, der einige Zeit in México war – denn Claus ist einfach Claus. Nachdem meine Jam-Reise nach Hamburg im März mich nicht so überzeugte, hatte ich keine hohen Erwartungen – und die wurden ziemlich übertroffen. Obwohl kein Bass am Start war, hat sich größtenteils ein schöner Groove eingestellt. Das Repertoire war Standard ohne große Überraschungen – also eine solide Jam. Es waren zeitweise 5 Gitarren in der Runde, die sich manchmal nicht so recht über die Akkordfolge einigen konnten. Leider haben manche Musiker das Bedürfnis, wenn sie nicht wissen, wo die andern grade sind, irgendwas in Laut zu spielen – meiner Meinung nach eine u...

One night in Hamburg

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Manche Tage laufen nicht so, wie man es sich wünscht … ich denke, heute ist Mittwoch und so ein Tag. Ich durfte heute mal wieder meinem DayTime-Job nachgehen, sodass ich nicht so recht wusste, ob ich mich noch auf die 3-Stunden-Reise nach Hamburg machen soll – ihr ahnt es, ich habe es getan. Und um es vorwegzunehmen: ich verlasse selten eine Jam vor dem Ende … es ist 22:39 Uhr und ich sitze im ICE nach Hause.   Die Jam im Rover war heute ziemlich gut besucht … bis zu 14 MusikerInnen drängelten sich auf der Spielfläche und davor. Da eigentlich kaum sonstige Gäste da waren, hätte es eine perfekte Jam werden können. Das erste Drittel könnte überschrieben werden mit „alles gehört den Fiddle-Tune-Liebhabern in Einigkeit mit den Oldtime-Fiddle-Tune-Spielern“ – dazu war ich nicht so in Stimmung ;) Das zweite Drittel, wo sogar sonstige Fiddle Tuner sich Songs gewünscht haben, trägt die Überschrift: „Rhythmus ist fakultativ“. Die Erkenntnis aus dem dritten drittel meiner Anwesenheit war: „L...

Wenn schöne Musik sich aus dem Chaos Bahn bricht …

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Es ist der 1. Mittwoch im Februar und das Irish Rover in Hamburg steht auf dem Reiseplan. Die Kerninfos zum Irish Rover findet ihr in „Wenn die Iren Bluegrass hören müssen“. Die Anreise mit der Bahn (ich starte meist in Uelzen - der Hundertwasser Bahnhof dort ist echt sehenswert) war absolut entspannt und pünktlich. Da ich zeitig da war, wollte ich noch die Fish&Chips im Rover als Abendsnack mir einverleiben … jedoch … als ich das Rover betrat, wurde ich darauf hingewiesen (Achtung: Euphemismus), dass der Musikkeller erst um 19 Uhr öffnet. Der Erdgeschoß war schon gut gefüllt - was nun? Ich erinnerte mich, dass es auf der anderen Seite des Platzes die definitiv beste Köfte der Republik gibt (leider nur to go) - aber der Abend war mild und ich hungrig ;) Mit zeitweise 14 MusikerInnen war der Bühnenbereich sehr gut gefüllt und da der Keller gut besucht war, herrschte auch von Seiten der normalen Gäste eine gewisse Geräuschkulisse. Die Kommunikation unter den Musikern war herausforder...

Wenn die Iren Bluegrass hören müssen

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Es ist der dritte Mittwoch im Januar und ich bin in Hamburg.  An jedem ersten und dritten Mittwoch im Monat ist im Irish Rover in Hamburg Bluegrass los. Zu Beginn ist die Anzahl der Musiker noch recht überschaubar, wächst aber dann zu einer bühnenfühlende Gruppe an. Und wenn in dem Keller genug Publikum ist, hört man sein eigenes Spiel nur bedingt. Spaß macht’s immer auf jeden Fall und die Getränke gibt’s mit einem guten Rabatt. Das Tempo ist von langsam bis schnell – alles dabei. Man sollte aber schon relativ gut in der Musik zu Hause sein. Grassige Grüße Wolfram